Pressemitteilung zur drohenden Schließung des Neff-Werkes in Bretten
20.10.2025 DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Neff-Beschäftigten in Bretten Die Linke des...

Mein Name ist Amely Poll. Ich kandidiere für den Wahlkreis 30.
Beruflich war ich immer nah an den Lebensrealitäten der Menschen: Ich habe unter anderem als Taxifahrerin, Altenbetreuerin und Bürokauffrau gearbeitet. Seit über 25 Jahren bin ich Gewerkschaftssekretärin mit Leib und Seele, feministisch und antifaschistisch – und genau das prägt auch meine politische Arbeit.
Mein Weg führte mich von ehrenamtlicher zu hauptamtlicher Gewerkschaftsarbeit. Das Thema Arbeit liegt mir daher besonders am Herzen, dazu gehören die Erhöhung des Mindestlohns, Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro, Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Wir brauchen vor allem mehr Mitbestimmung, mehr Demokratie in den Betrieben.
Das Beispiel Neff in Bretten zeigt deutlich: Gewinnmaximierung steht über den Menschen. Das dürfen wir nicht akzeptieren. Wer die Gewinne erwirtschaftet, muss über die Zukunft der Betriebe mitentscheiden.
Da wir von echter Gleichberechtigung noch weit entfernt sind, ist Feminismus ein großes Thema: Frauen sind überproportional von Gewalt und sexuellen Übergriffen betroffen, 2023 wurde fast jeden Tag eine Frau getötet. Frauen verdienen weniger, sind stärker von Altersarmut betroffen, und Alleinerziehende – meist Frauen – sind in hohem Maße armutsgefährdet.
Frauen brauchen verlässliche und gut erreichbare Beratungsstellen – gerade im ländlichen Raum. Es darf nicht sein, dass Hilfe bei Übergriffen, Gewalt oder anderen Angriffen nur in weit entfernten Städten verfügbar ist. Unterstützung muss schnell, niedrigschwellig und wohnortnah erreichbar sein.
Damit Frauen selbstbestimmt leben können, ist bezahlbarer Wohnraum unerlässlich. Der ist auch hier nur sehr schwer zu bekommen, davon können alleinerziehende Mütter, aber auch Familien ein Lied singen. Auch in kleineren Städten brauchen wir einen Mietendeckel und vor allem wirksame Maßnahmen gegen Leerstand. Wohnen ist ein Grundrecht, kein Spekulationsobjekt.
In meinem Wahlkreis setze ich einen weiteren Schwerpunkt auf den öffentlichen Nahverkehr. Verkehrspolitik ist ein zentraler Baustein guter Klimapolitik und trägt zur Lebensqualitiät bei. Wir wissen, was zu tun ist: bessere Taktung von Bus und Bahn, barrierefreie Bahnhöfe und Querverbindungen zwischen den S Bahnstrecken. Der ÖPNV muss kostenlos werden – nur so wird er zu einer echten Alternative zum Auto.
Für eine friedliche, selbstbestimmte, solidarische Zukunft – in der Stadt und auf dem Land.
Ich freue mich über Ihre zwei Stimmen für Die Linke
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